geschrieben am 17.08.2007 um 14:19 Uhr
6 Punkte
Er trotzt dem Gift,
das ihn nicht trifft!
Man pflückt ihn weg.
Das hat auch keinen Zweck.
Er bleibt bestehen,
will nicht vergehen.
Er spielt auf Zeit.
So kam er weit.
Von Frankreich aus,
bis weit über den Dnjepr hinaus!
Dort bin ich ihm begegnet,
in einem Land mit Kartoffeln gesegnet.
Für Ihn das Paradies auf Erden.
Natürlich kann er die Ernten gefährden.
Warum reist er nicht zurück übers große Meer,
denn von so weit kam er einst her?
Ausländer, Schmarotzer, Globalisierer, ...
Wir, die großen Verlierer!
Können wir ihm nicht die 10 Prozent der Ernte geben
und so ganz gemütlich mit ihm leben?
Warum bauen wir nicht Vielfalt an?
Und achten auf den Zusammenhang?
Das Gift traf die wilden Hühner,
im Zähmen der Käfer nützliche Diener.
Sie brauchen wieder Platz zum Verstecken,
dann picken sie den Käfer aus Ritzen und Ecken.
geschrieben am 21.10.2007 um 21:16 Uhr
Hab das Gedicht mehr aus Lust am Reimen geschrieben. Das Problem ist jedoch ein ernstes. Rebhühner sind dabei leider mehr eine romatische Lösung. Inzwischen denk ich z.B. über Fallen nach, da der Käfer auf alte Kartoffeln und Tomaten steht. Gift scheint in jedem Fall nicht zu wirken, obwohl die Leute den Wirkstoff ständig wechseln.