geschrieben am 03.09.2008 um 17:45 Uhr
6 Punkte
Starb mein Geist in erster Stund,
ich entwich dem Seelenglück,
ich doch schritt in Leidesbund,
mit verlornem Leibesstück.
Ich ging niemals eigen Pfad,
war des Sterbens nun bereit,
und sich drehend mein Rad,
schreitend meine Lebensszeit.
Leid in stillem Lebensritt,
auf dem Weg meines Tods,
ich nur allein einherschritt,
herab in des Feuers Schlot.
In eigenem Seelenkorsett,
wehrlos in Qual geschasst,
mein Leib steif und so adrett,
züngelnd Flamme mich erfasst.
geschrieben am 04.09.2008 um 14:30 Uhr
Heikles Thema..hoffe das du nicht sterben möchtest.
LG lasse
geschrieben am 05.09.2008 um 15:30 Uhr
Nein, natürlich nicht. Mich fasziniert einfach das Thema.
gruß
geschrieben am 29.10.2008 um 22:49 Uhr
Hey. Eine interessante Art mit dem Thema umzugehen.
Stylistische Kritik:
\"Geschasst\" wirkt irgendwie so deplatziert oder auch \"falsch\" in diesem Gedicht.
Danke übrigens für deinen Kommentar bei mir, wüsste gerne wie du auf mich gekommen bist.
Gruß, Jay
geschrieben am 01.12.2008 um 23:05 Uhr
vielen dank für deinen kommentar zu meinem \"gedicht\". wie hast du meine seite gefunden? dein \"blick eines sterbenden\" lässt keine hoffnung zu. was ist mit dem leben nach dem \"tod\"? und der leib eines sterbenden ist noch nicht steif. ein sterbender lebt noch. warum ist sterben eine \"qual\"? wie kommst du darauf, dass der tod eine flamme ist? viele fragen bleiben offen. vielleicht schreibst du ein gedicht über den \"blick eines verstorbenen\" (?)