geschrieben am 05.09.2008 um 15:27 Uhr
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Schwarzes Rösleinblut in mir,
fließet in dem Zeitengang,
welche Agonie doch hier,
denn getroffen steter Drang.
Lüstern meines Untergangs,
lädiert von täglicher Qual,
singend letzten Abgesang,
nimmer eigen Herz aus Stahl.
Lächelnd im Tod so verlor´n,
doch solch zarter Frohsinn sonnt,
auf Erlösung denn geschwor´n,
den Todeskampf stets gekannt.
Schreitend nun frei jeden Danks,
durchleb´ ich solch Agonie,
lallend´ Lieder letzten Schanks,
bestreit´ ich letzte Apathie.
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