Tätigkeiten einer Nacht

geschrieben am 05.09.2008 um 15:28 Uhr

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Die Sonne hinterm Firmament,
geistvolles Feuer mir entbrennt,
kreativer Geist zögernd erwacht,
mich um inneren Schlaf gebracht.

Unter Mondesschein jener Nacht
ist schaffend´ Gedanke gedacht,
Papier und Feder schon gezückt,
mir mein eigen Verstand entrückt.

Solang irdischer Mond noch scheint,
menschliche Seele stets so weint
verweil´ ich zwanghaft auf dem Dach,
bleib´ nun im Schreiben so wach.

Die Tätigkeit selbst erzwungen,
doch dieses Lob nie errungen,
welches ich im Leben brauchte,
der Mangel dessen nur schlauchte.

So schrieb ich stetig unter Schlaf,
blieb innerlich im Zwang stets brav,
doch irgendwann ich mich ergab,
in stetem Druck so bald auch starb.

 

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