geschrieben am 13.11.2008 um 08:59 Uhr
1 Punkt
Jeder neue Tag fordert mich raus,
zu sein, wie andere es wollen.
Masken tragen, Rollen spielen,
gefangen im Theater der Welt.
Das macht mich kaputt,
reisst mich aus meiner Mitte.
Was mich verwirrt, was mich erschlägt,
ist das, was ich nicht will.
Niemand kennt mich,
ich bleib verborgen im Trubel der Zeit.
Ich kann nicht sein wer ich bin,
gebe mich auf.
Nur ich selbst kann mich retten,
meine Träume zu leben, macht mich frei.
Ganz egal, was andere denken,
ich bin ich, niemand sonst.
Einzigartig, geliebt und gewollt,
genau so, wie ich halt bin.
Die Maske muss weg, ohne Angst,
ich geh meinen Weg.
Keine Rolle mehr, die andere gern sehn,
Ich werd nur noch sein, wie bin.
Was andere gern sehen,
kann ich ihnen nicht geben.
Das ist hart,
doch mich macht es frei.
Ohne zu zögern, geh ich den Weg,
meine Bestimmung ist es, ich selbst zu sein.
So find ich mich wieder,
lebe mein Leben als der, der ich bin.
Einfach sein, ohne Maske und Spiel,
zurück zu mir selbst.
Einfach zu sein, zu leben, zu lieben,
das verändert die Welt.
geschrieben am 13.11.2008 um 09:11 Uhr
Liebe Inka,
in der heutigen Zeit ist es garnicht mehr so leicht,sich selbst zu sein,natürlich muss man sich auch irgentwie anpassen.Doch macht es sehr unzufrieden mit sich selbst,wenn man sich garnicht wirklich gibt,wie man eben ist,sich nur beugt,und versteckt,sich verklemt und verenkt,aus Angst man würde nicht akzeptiert.(gibt noch viele Gründe dafür)
Es kann bis zur psychischen Erschöpfung gehen.Wenn man seine eigenen Ziele,Wünsche immer nur untergräbt,nur um anderen Gerecht zu werden.
Es sind so diese gewisse Erwartungen .Man begibt sich unfreiwillig unter enormen Druck.Frei in sich zu sein bedeutet,wirklich zu wissen was man will,und seine Ziele auch anzugehen.
Dein Gedicht regt daher sehr zum Nachdenken an,besonderst für junge Menschen.