Insel

geschrieben am 06.09.2011 um 19:17 Uhr

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In den Dünen ruht der Leuchtturm -
schenkt dem Suchenden sein Licht -
wer auf ihm steht, ist oft glücklich
und der Glückliche - bin ich.

Zarte Brise flüstert leise,
nur die Möwen schreien laut.
In dem Plätschern liegt Geheimnis,
hat sich mir schon anvertraut.

Strandig muss das Meer ertrinken,
zwischen Muscheln sich vergehn.
Weißer Schaum will sich aufblinkend
kurz noch zeigen - im Verwehn.

Neptun schenkt mir Algengrüße -
ich lese sie in feuchtem Sand,
heiß sind dann die kalten Füße
und der Rum wird nicht verbannt.

Im Zifferblatt die Stunden steigend,
schläft Westwind auf den Wogen ein.
Sonne sich dem Monde neigend -
sind wir vor Dunkelheit vereint.

© ths (Zwischen den Meeren)

 

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